#2 Du isst zu wenig Rohkost!

Und weiter geht es in unserer Reihe „20 Gründe warum Du nicht abnimmst“. Heute mit Punkt 2 und der Aussage

„Du isst zu wenig Rohkost“

Das was der durchschnittliche zivilisierte Mensch an Fabrikzucker zu viel zu sich nimmt, isst er in der Regel an Rohkost zu wenig.

Unter Rohkost verstehe ich alle naturbelassenen, also unverarbeiteten, Lebensmittel, besonders die pflanzlichen:

  • Gemüse
  • Obst
  • Nüsse & Saaten
  • unerhitztes Getreide
  • native Öle und Fette

Der Arzt und Vollwertpabst Dr. Max-Otto Bruker hat die Aussage geprägt:

„Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung zerstört, bevor es sie isst.“

Wie ernährt sich ein in der Natur frei lebendes Tier? Egal ob Pflanzen- oder Fleischfresser.
Es isst seine Nahrung

  • roh (unerhitzt, unverarbeitet, nicht konserviert)
  • im Ganzen
  • saisonal
  • regional

Ich kenne keinen Walfisch, der erstmal die Dose Thunfisch öffnet.
Kein Eichhörnchen isst gesalzene Ültjes aus der Dose.
Kein Affe trinkt Cola.
Kein Löwe grillt sein Gazelle.
Keine Kuh importiert Sojabohnen aus Südamerika.
Mein Hund hat gerade eine Fliege gefangen und komplett verspeist.

Komisch, gell, dass die freilebenden Tiere nicht die typischen Symptome von Zivilisationskrankheiten aufweisen. Unsere domestizierten Haustiere aber schon…

Zurück zur Rohkost.

Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Leider haben wir uns nach dem 2. Weltkrieg angewöhnt, konservierte Nahrung zu uns zu nehmen. Unter den Bedingungen kein Wunder.

Wir haben immer mehr verlernt, die reiche Auswahl an (vor allem) regionaler Gemüserohkost zu essen. Viele Sorten kennen wir gar nicht mehr. Oder wissen nicht mal, wie sie im natürlichen Zustand aussehen.

Spinat kommt doch aus der Tiefkühlpackung, oder? Rote Bete wächst doch gekocht im Glas, oder?  Blumenkohl und Broccoli darf man doch nicht roh essen, oder?

Wir haben alleine in Deutschland rund 40 Gemüsesorten. Mit Ausnahme von Auberginen und Bohnen können ALLE Sorten roh gegessen werden. Und wie ihr in unserem gestrigen Beitrag erfahren habt, enthalten die natürlichen Lebensmittel besonders viele Vitalstoffe, die wir für unseren Organismus / unseren Stoffwechsel / unsere Gesundheit brauchen.

Das Verhältnis zwischen dem Verzehr unterhitzter (natürlicher) Nahrung zu verarbeiteter (erhitzter, konservierter, präparierter) Nahrung ist erschreckend.

Gerademal 10-20% werden roh gegessen.

80-90% werden verarbeitet. Denk mal drüber nach. Da kommt vielleicht mal die Banane oder der Apfel in den Tagesplan. Vielleicht auch ein Beilagensalat. Aber das war’s doch dann schon. Optimal wäre ein Verhältnis 2/3 roh zu 1/3 verarbeitet. Dann führen wir unserem Körper ausreichend Vitalstoffe zu.

Oh ich höre den Aufschrei:

„Das ist viel zu aufwendig.“ Quatsch!

Hier ein paar Tipps:

  • Plane die Mahlzeiten für Deinen Tag wie andere wichtige Tagesgeschäfte: Wann, was, wo, mit wem?
  • Frühstücke ausgiebig, z.B. Frischkorn-Müsli mit frischen Früchten.
  • Besorg Dir verschiedene große Frischhaltedosen, so bist Du für alle Gelegenheiten gerüstet.
  • Gemüse-Rohkoststifte und Fruchtschnitzel (mit Zitronensaft beträufeln) sind schnell vorbereitet, in den Frischeboxen bestens verpackt und gut zu transportieren. Ideal für den kleinen Hunger zwischendurch!
  • Stell Dir die mundgerechten Happen griffbereit auf den Schreibtisch. Denn aufgeschnittenes Obst und Gemüse verlockt eher zum Zugreifen als die ganze Frucht.
  • Ein längeres Meeting steht auf der Agenda? Rege an, dass anstelle von Keksen frisches Obst und Nüsse angeboten werden.
  • Stecke Deine Freunde und Kollegen an und motiviert euch gegenseitig am Ball zu bleiben.

Und zum Schluss noch ein Wunder der Natur. Ich nenne es

„Die Apotheke Gottes“

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Ist Dir mal aufgefallen, dass diverse Lebensmittel Ähnlichkeiten mit unseren Organen haben? Und überraschenderweise sind diese auch besonders gut für eben diese Organe.

Eine Tomate hat vier Kammern und ist rot. Das Herz hat auch vier Kammern und ist rot. Alle Untersuchungen zeigen, Tomaten sind mit Lycopin geladen und sind in der Tat reine Nahrung für Herz und Blut.

Trauben hängen in einer Dolde zusammen, die die Form des Herzens hat. Jede Traube sieht aus wie ein Blutkörperchen und alle Forschungen zeigen heute, dass Trauben auch starke vitalisierende Nahrung für Herz und Blut sind.

Eine Walnuss sieht aus wie ein kleines Gehirn, eine linke und rechte Hemisphäre, Groß und Kleinhirn. Selbst die Furchen oder Falten auf der Nuss sehen wie die Großhirnrinde aus. Wir wissen jetzt, dass mehr als drei Dutzend Walnüsse helfen, Neurotransmitter für die Hirnfunktion zu entwickeln.

Bohnen heilen tatsächlich und dienen der Aufrechterhaltung der Nierenfunktion und ja, sie sehen genauso aus wie die menschlichen Nieren.

Sellerie, Blätterkohl, Senfkohl, Rhabarber und viele Gemüse sehen genauso aus wie Knochen. Diese Lebensmittel fördern gezielt die Knochenfestigkeit. In Knochen und in diesen Lebensmitteln ist Natrium enthalten. Wenn Du nicht genügend Natrium mit der Ernährung zu Dir nimmst, zieht der Körper es aus den Knochen, so dass sie schwach werden. Diese Nahrungsmittel dienen der Auffüllung des Skelettsystems und unterstützen die Bedürfnisse des Körpers.

Feigen sind reich an Samen und hängen wenn sie wachsen zu zweit. Sie erhöhen die Mobilität und die Zahl der männlichen Spermien und kann die männliche Sterilität überwinden.

Avocados, Auberginen und Birnen unterstützen die Gesundheit und Funktion der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses. Sie habe auch das Aussehen dieser Organe. Die heutige Forschung zeigt, dass eine Avocado in der Woche den Hormonhaushalt einer Frau ausgleicht und Gebärmutter-halskrebs vorbeugen kann. Und wie tiefsinnig ist es, dass es genau neun Monate dauert bis eine Avocado von der Blüte bis zur reifen Frucht wird. Es gibt es über 14.000 photolytische chemische Bestandteile in jedem dieser Lebensmittel. Der modernen Wissenschaft sind nur 141 von ihnen bekannt.

Süßkartoffeln sehen aus wie die Bauchspeicheldrüse. Sie können tatsächlich das Gleichgewicht des glykämischen Index der Diabetiker halten.

Oliven unterstützen die Gesundheit und die Funktion der Eierstöcke.

Eine aufgeschnittene Möhre sieht aus wie das menschliche Auge. Die Pupille, Iris und strahlende Linien sehen genau wie das menschliche Auge aus. Und außerdem zeigt nun die Wissenschaft, dass Karotten die Durchblutung und Funktion der Augen stark verbessern.

Orangen, Grapefruits und andere Zitrusfrüchte sehen aus wie die Milchdrüsen der weiblichen Brust. Sie unterstützen die Gesundheit der Brüste und die Bewegung der Lymphe in die und aus der Brust.

Zwiebeln haben das Aussehen der menschlichen Körperzellen. Die heutige Forschung zeigt, Zwiebeln helfen Abfallstoffe aus allen Körperzellen zu ziehen. Sie verursachen sogar Tränen, die die Epithelschichten der Augen waschen.
Zur Familie der Zwiebel gehört der Knoblauch, der noch zusätzlich gefährliche freie Radikale aus dem Körper beseitigen kann.

Merke Dir: Je größer der Anteil an (Gemüse-)Rohkost, umso größer Dein Erfolg (Gesundheit und Abnehmen).


3 Antwort auf #2 Du isst zu wenig Rohkost!

  1. Klaudia sagt:

    Hallo Antje,

    herzlichen Dank, für deine ausführlichen und interessanten Ausführungen.Bin gespannt auf die weiteren Gründe, warum ich nicht abnehme!

    Herzlichen Gruß
    Klaudia

  2. Senia Spüntrup sagt:

    Super ist der Vergleich des Aussehens vom Obst und Gemüse und unseren Organen. Direkt etwas zum Aufhängen in die Küche, um sich jedesmal bewusst zu werden, was ich meinem Körper und meinem Aussehen Gutes tue.

    • Antje Brand sagt:

      Super Idee, Senia!!! Wenn wir die Sachen vor Augen haben, wird es noch viel leichter! Und noch mehr Spaß macht die Entdeckungsreise. Einfach mal die einzelen Sorten kaufen und sich selbst überzeugen, dass die Aussagen stimmen 🙂

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