#15 Du hast ein falsches Verhältnis zwischen Sport und Essensmenge

Da bin ich schon wieder 🙂 Nachdem ich mich die letzten 2 Wochen um meine persönliche Weiterbildung gekümmert habe, steht nun wieder alles im Zeichen des schönen, schlanken Körpers.

Wir sind bei #15 angelangt von unserer 20 Punkte Liste „Warum nehme ich nicht ab?“. Wie jeder der einzelnen Punkte ist auch dieser hier sehr interessant – und wichtig.

Falsches Verhältnis zwischen Sport und Essensmenge

Ich kenne das aus meinen eigenen Anfangszeiten. Ich sehe mich noch auf dem Spinningrad genüsslich einen Schoko-Eiweißriegel essen.

Oder nach einem ausgiebigen Training ein großes Bier wegzischen. Oder eine große Portion warmes Essen verschlingen.

Die Tafel Schokolade vor dem Fernseher durfte es dann auch gerne mal sein.

Ich hatte es mir doch schließlich verdient!

Hey, ich hab hart trainiert und geschwitzt und gekämpft. Da darf es doch auch mal eine kleine Belohnung sein. Wird ja wohl nicht so schlimm sein.

Na denkste!

Das ist wiedermal so eine lustige simple Rechnung, bei der wir unserem Körper/Organismus unterstellen, dass er wirklich sooo einfach funktionieren würde. Kalorien verbrauchen vs. Kalorien aufnehmen = Bilanz = zu- oder abnehmen.

Doch so einfach ist es nicht. In jedem Artikel gehe ich auf das Thema Vollwertkost ein und wie wichtig die Qualität der Nahrung ist. Viel viel wichtiger als die Quantität. Die Quantität spiel natürlich auch eine Rolle, aber eben erst eine sekundäre.

Wenn ich meinem Körper wichtige Stoffe vorenthalte (durch frisches Obst, Gemüserohkost, natürliche Fette, rohes Getreide u.ä.) bzw. umgekehrt schädliche Stoffe zuführe (Zucker, Auszugsmehle, Fabrikfette, Fertignahrung, künstliche Zusatzstoffe u.ä.), dann wird er sich über kurz oder lang rechen.

Ein schlanker Körper ist NICHT automatisch ein gesunder Körper. Ein gesunder Körper allerdings hat auch Normalgewicht!

Was sicherlich stimmt ist, dass die Essensmenge durch Sport erhöht werden kann. Sport verbraucht Energie. Also müssen wir uns auch ausreichend Energie zuführen. Reguliert wird die Menge am besten über das Hunger- bzw. Sättigungsgefühl. Ja, viele dürfen sich diese Instinke erstmal wieder aneignen.

Immer dran denken:

  • Nur 3 Mahlzeiten lassen und dem Körper Ruhe gönnen. Dann spürt man auch mal wieder richtigen Hunger.

  • Und schön langsam essen – mind. 20 Minuten. Damit der Magen nach oben ins Gehirn melden kann, dass er voll ist.

Bitte nicht aus Zwang essen, nur weil ihr Sport getrieben habt und jetzt meint, ihr müsst ganz schnell Nahrung zuführen. Der Körper hat genug Reserven!

Und auch Sport auf leeren Magen ist kein Problem! Normalerweise. Wer natürlich merkt, dass er Kreislaufprobleme bekomme, also unterzuckert ist (zu wenig Energie hat), der möge bitte essen!

Ich selbst nehme meine 1. Mahlzeit idR. erst mittags um 12:00 Uhr zu mir. Da kann es schonmal vorkommen, dass ich vorher schon 1-2 Stunden trainiert habe. Das klappt wunderbar.

Ihr Lieben, bitte hört auf euern Körper. Er sagt euch ganz genau was gut und was schlecht ist. Treibt fleißig Sport, baut vor allem Muskulatur auf und esst ausgewogen, abwechslungsreich und vollwertig.

Dann ist die Welt – und euer Körper – in Ordnung 🙂

Eure Antje

 

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